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Documenta- Kunst und Politik

Deutsches Historisches Museum Berlin

Wie wurde im Kalten Krieg mit Kunst Politik gemacht?
Welche Rolle spielt die Documenta mit politischer Kunst heute?
Und wie lässt sich ein ausgiebiges Archiv für ein breites Publikum
inklusiv erfahrbar machen?


Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigte sich das Team von
chezweitz und fand die Lösung in dem Entwurf eines eigenen Ausstellungs-

systems, dass als Wanderausstellungsformat auch an anderen Orten flexibel

installiert werden kann und die reichhaltigen Exponate der Themengebiete

von einem Prolog, der Documenta und dem Nationalsozialismus, sowie der

Ost-West-Thematik klar strukturiert darstellt.


Im Deutschen Historischen Museum zeigte sich die Ausstellung auf
zwei Stockwerken, auf denen man in der Kunst flanieren, aber auch
in Dokumente und Exponate hinter die Kulissen eintauchen konnte.
Die Besucher*innen wurden hierbei von einer rhythmischen Archivstruktur
geführt, die durch die leichte Präsentationsform der ersten
Documenta inspiriert war.

Inklusive Formate und Stationen für Kinder ermöglichten einem diversen

Publikum einen multisensorischen Zugang nach dem Mehrsinne-Prinzip

und laden zum tieferen Verständnisder Documenta ein. Sie boten die

Möglichkeit zur multiperspektivischen Erkundung des Formats und ihrer

Kunst, als Artefakte und historische Quellen.

Zum Zeitpunkt der Ausstellung nicht verfügbare Bildwerke
wurden in raumgreifenden Reprografifien historischer Aufnahmen
inszeniert, rückten die Exponate und Archivalien in den räumlichen
Kontext und machten die Atmosphäre vergangener Documenta-

Ausstellungen für Besucher*innen erfahrbar.

Grafik, Inklusionspfad und Kinderpfad

 

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